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Projekt

HINTERGRUND

Der Verlust von Einfach-Arbeitsplätzen, die zunehmende Technisierung und eine wachsende Komplexität von beruflichen Aufgaben und schriftsprachlichen Anforderungen tragen dazu bei, dass gering Qualifizierte nur schwer einen Zugang zum Arbeitsmarkt finden. Zugleich besteht die Gefahr des Arbeitsplatzverlustes für diejenigen, die zwar im Arbeitsleben stehen, aber den erhöhten Anforderungen aufgrund eines Mangels an Schriftsprach-Kompetenz und Grundbildung nicht gewachsen sind. Dem gegenüber stehen die zu erwartenden Auswirkungen des demographischen Wandels, der das Fehlen von Arbeitskräften beschreibt.


Grundbildung ist die Basis für berufsfachliche Qualifizierung. Um einem Mangel an Fachkräften in der deutschen Wirtschaft entgegen zu wirken, sind nachschulische Alphabetisierung und Grundbildung von Jugendlichen und Erwachsenen mit gescheiterten Bildungskarrieren und Arbeit begleitende Lernangebote für gering qualifizierte Arbeitnehmer unabdingbar.

Vor diesem Hintergrund zielt das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderte Verbundvorhaben "Chancen erarbeiten" darauf ab, die Teilhabe am Arbeitsmarkt gering Qualifizierter zu verbessern und Weiterbildungsträgern und Unternehmen entsprechende Konzepte zur Verfügung zu stellen.

Zur Erreichung dieser Zielsetzungen werden im Projektverlauf Bedingungen erforscht, Konzepte entwickelt, erprobt und evaluiert, unter denen die Ansprache, der Übergang und der Verbleib gering Qualifizierter in Arbeit und Beruf verbessert werden kann. Dabei soll die zielgerichtete Unterstützung sowohl von Unternehmen als auch von Bildungspartnern erfolgen.

 

(RH)

 

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Seiten zuletzt aktualisiert am 29. April 2009.